Ebo Schuy
Denkanstöße

Kreativität • Visuelle Wahrnehmungen • Fotografie

kreative Vernunft


Ebo Schuy -  Oktober 2021 

 1  (provokativer?) Satz zur kreativen Vernunft . 


Wie wird es sein, wenn wir in einigen Jahren bemerken, dass uns eine neue Intelligenz,  
manche nennen sie „künstlich“, bestenfalls als zweibeinige Zellklumpen akzeptiert, deren Bestreben es scheinbar ist, nicht nur sich selbst gegenseitig zu zerstören, sondern die dabei auch noch Ihre aller Lebensgrundlage, den Planeten auf dem sie leben, möglichst nachhaltig platt zu machen.

> ein Szenario, dass zumindest von einigen Zukunftsforschern nicht ausgeschlossen wird 

___________________________________


* Menschenwürde und Nächstenliebe vor eigenem Profit.
* Globale Intelligente Evolution
* Zukunft durch kreative, dem Menschen dienende, Vernunft

Hoffen wie für den Planeten, der schon so viel an Evolution erlebt hat, dass der Mensch seine intelligenten Möglichkeiten jenseits kurz gedachter, persönlicher Nutzen einsetzt um global Nachhaltig zu agieren oder dass er nur ein kurzes Intermezzo zur weiteren Entwicklung von Intelligenzen sein wird.

Solche eigenen Gedankensplitter sind es, denen wir aufmerksam begegnen sollten… sie müssen ja nicht immer so trübe sein, aber sie helfen uns in Faszination Erlebtes zu reflektieren. Auch daraus entsteht, eine wahrscheinlich vernünftige Kreativität.

© Ebo Schuy

 ​         
Im Interview mit Theo Bergauer

1.Mai 2021  •  Ebo Schuy

20-02-2021

   Test  > visuelle Wahrnehmungen

Visuelle Wahrnehmungen  spielen eine immer gößere Rolle in der alltäglichen Kommunikation.
Mehr dazu  in neuen Publikationen  von mir in den nächsten  3-4 Wochen.

14-02-2021

   Verständnis > Fotograf

Immer mehr wird mir klar, wie wichtig für langfristigen Erfolg, gerade in der Fotografie, die persönliche Tiefe ist. Selbst in den Sozial Media Kanälen wird von seriösen Unternehmen immer mehr das Bild hinter dem Bild gefragt. Das Warum- the big why-  wird immer wichtiger wenn man als Autor*in eines Bildes anerkannt werden will.   Fotograf*in zu sein, ist kein Beruf mehr, der auf handwerklichen Fähigkeiten aufbaut.  Zu Zeiten der analogen Fotografie war es allerdings so, dass alleine das Handwerk, mit dem Verständnis für große, technische Kameras und den unterschiedlichsten Labortechniken dazu befähigte in diesem Beruf erfolgreich sein zu können. Fotografische Romantik gibt es hier nicht mehr, so wie es keinen Fotografen*in mehr gibt die/ der gebucht werden weil sie fotografieren können.
Im kommerziellen Einsatz und hier wohl auch hauptsächlich im B2B-Bereich werden Bildautoren*innen gesucht, die zeichnerisch, digital oder fotografisch in der Lage sind, sehr gezielt Botschaften, klar oder auch verschlüsselt für ein Business an den/die  Consumer*in zu bringen.  Menschen die Bilder machen weil sie fotografieren können gibt es millionenhaft.    Bei Autoren*innen  für Bilder ist es wie bei Autoren*innen für Bücher.  Der/die Schriftsteller *in reicht es nicht, wenn er/sie schreiben kann. Insofern wird auch in diesem Beispiel schnell klar, wie es sich mit „Abschreiben“ und Kopieren  von Bildern verhält. Ich bin dankbar für die Souveränität die ich dadurch erlangt habe, mich nicht mehr Fotograf nennen zu müssen.  Als Autor*in darf ich meine Bilder zu meinen Honoraren  entstehen lassen.  Als Autor*in muss ich kein austauschbares Bild mehr liefern, als Autor*in darf ich mein Bild liefern, wie ein Buch, das ein*e Schriftsteller*in liefert, da ist es auch nicht egal wer das Werk schreibt.
Jede*r der also mit Bildern Geld verdienen möchte sollte sich sehr bewusst darüber sein, dass das pure Ablichten eines Produktes oder auch eines Menschen wahrscheinlich von einer Maschine besser erledigt werden kann.
Fotografen*innen müssen das Verständnis eines Autoren *in, eines oder einer  Bildautoren*in haben  um erfolgreich zu sein.
Die besondere Berechtigung als Fotograf*in zu arbeiten gibt des nicht .. die hat Jede*r .  Fotografie als selbstständig ausgeübter Beruf kann nur als freie und mit individueller Persönlichkeit ausgeübte Tätigkeit verstanden werden, die nur dann funktioniert wenn fotografischer Stil und Personality klar erkennbar sind. 
© Ebo Schuy